Radtouren

Passende Karten auf dem Weblink Geoportal Niederrhein

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Radwegsystem nach Zahlen: Presseberichte: (Rheinische Post) und Westdeutsche Zeitung)
Mit dem neuen Knotenpunktsystem auf Radrouten im Kreis Viersen fällt die Orientierung leicht: Opencyclemap.org


Radbroschüre und Flyer „BahnRadweg Kreis Viersen“ kostenlos verfügbar

In der Radbroschüre „Den Kreis auf zwei Rädern erkunden“ schlägt der Kreis Viersen sechs Routen vor, die die Vielfalt der niederrheinischen Natur- und Kulturlandschaft zeigen.
Beide Neuauflagen sind kostenlos in den Rathäusern und Bürgerinformationen erhältlich. Interessierte können die gedruckte Ausgabe unter Angabe der Postadresse per Email bei Bettina Helfenritter (bettina.helfenritter@kreis-viersen.de) anfordern. Zusätzlich steht die Broschüre einschließlich GPS-Tracks auf der Seite der Kreisverwaltung zum Abruf bereit: www.kreis-viersen.de/tourentipps - Der Flyer ist online verfügbar unter: www.kreis-viersen.de/themen/freizeit/radfahren/themenrouten .


geführte Radtouren:

Dienstags:

TVLinl Radwandern beim Turnverein Lobberich

Jeden Dienstag starten die TV-Radler um 14:00 Uhr auf der Link Wevelinghover Straße, Parkplatz hinter der Link Werner-Jaeger-Sporthalle.
Die Radtouren dauern ca. 3 bis 4 Stunden verbunden mit einer geselligen Einkehr. ​ (TVLinl Kontakt)

"Radlertreff"

Von Anfang März bis zum Ende der Sommerzeit fährt der Radlertreff dienstags durch den Naturpark Schwalm-Nette.

Die Radler steuern Natur, Kultur, Modernes und Historisches im deutsch-niederländischen Grenzgebiet an.
Die Länge der Touren beträgt 25 bis 35 km und dauern (mit Einkehr) bis ca. 18 Uhr

Treffpunkt ist 13.30 Uhr (während der Sommereit: 14:30 Uhr) an der Infotafel, Ecke Link Windmühlenweg/Link Mühlenstraße.

Teilnahme auf eigene Gefahr und eigene Kosten.

Kontakt ausschließlich am Treffpunkt und hier: Link


Donnerstags:

VNLink Verein Niederrhein
Mit dem Fahrrad erkunden Interessierte donnerstags den Naturpark Schwalm-Nette. Auch ältere Teilnehmer radeln im gemütlichen Tempo mit.
Nach halber Strecke kehren die Radler bei dieser Veranstaltung ein. Treffpunkt ist am Parkplatz vor Link Nordstraße 1.

Lesen Sie dazu einen Bericht der Rheinischen Post vom 17. April 2015: Schöne Touren starten in Lobberich:


weitere Radtouren:

mit GPS:

Weblink Lobberich Südrunde
(7,3 km) Ortsmitte über die Felder und am Wasserwerk vorbei zum  Schänzchen und auf der anderen Seite der Seen wieder zurück

mit Hund:

NRZ, 20. Juli 2017: Reiseführer über den Niederrhein kommt auf den Hund
"Um die Seen und die Landschaft ringsum zu entdecken, begeben wir uns mit Elena und ihrer lauffreudigen Hündin Smilla auf den 11,6Kilometer langen Premiumwanderweg „Wasser.Wander.Welt Nette-Seen“."

Texte:


Radtour des Monats August 2010

Breyell - Schaag - Kindt - Boisheim - Dilkrath - Heidend - Brüggener Hütte - Dülken - Süchteln - Oedt - Grefrath

Die Tour führt über die Breyeller Straße. Die Pedaltreter überqueren die Nettebrücke und folgen der 2-Länder-Route bis Kindt. Nun geht’s entlang des Kreuzgartens, der Kreuzwegstationen zeigt, und weiter über Boisheim Richtung Dilkrath. Bei Heidend biegt die Route links ab. Über die Brüggener Hütte und Dülkener Nette erreichen die Radler nun Dülken. Dort lädt der Alte Markt zur Rast ein.

Die Biker fahren von dort Richtung Bahnhof, überqueren die Autobahn 61 und folgen der Niederrhein-Route bis zu den Süchtelner Höhen. Nun erreicht man den Ortskern von Süchteln mit Pfarrkirche St. Clemens und Heimatmuseum. Die Radroute folgt nun den Spuren Napoleons auf der Fietsallee am Link Nordkanal. Napoleon plante 1806 von Neuss über Venlo bis nach Antwerpen den Bau eines Kanals. In Süchteln war ein Hafen geplant. Die Arbeiten zu diesem kühnen Plan wurden um 1810 eingestellt.

Bis zur Oedter Straße in Süchteln folgen wir der Fietsallee am Link Nordkanal. Dort zweigt die Route rechts ab, um die Nette und die Netteniederung zu passieren. Entlang des Zweigkanals und des renaturierten Niers-Altarms erreicht man über die Niederrhein-Route nach rund 40 Kilometern die Grenzburg Uda in Oedt. Die Niers schlängelte sich früher um die 700 Jahre alte Grenzburg. Die Radler folgen ein Stück dem Niers-Radwanderweg Richtung Grefrath. Vorbei am Niershorst, dem Verkehrslandeplatz für Propeller- und Segelflugzeuge, erreicht man den Grefrather Ortskern.

Weiter geht es ab Petershof über den Schlibecker Berg nach Lobberich. Alternativ wird die Trasse des Alleenradwegs beradelt.


Radtour des Monats, Juni 2012:

Hinweis: Die Route wird mit Start und Ziel Grefrath vom Kreis Viersen angeboten. Hier eine leicht veränderte Version ab Lobberich.

Die Route beginnt am Ortsrand auf der Link Bahntrasse in Richtung De-Witt-See. Es lohnt ein Routenabstecher von der ehemaligen Bahntrasse zum Nabu-Naturschutzhof oder zum Landschaftshof Baerlo.

Die Radler biegen rechts ab und fahren auf dem Nettetaler Rundweg am De-Witt-See entlang nach Leuth. In diesem Erholungsort ist die uralte Blutbuche auf dem Friedhof einen Besuch wert. Die Tour führt nach Norden in die Wälder rund um die Krickenbecker Seen. Über die Niederrheinroute Nr. 99 führt der Weg am Poelvennsee entlang. Wer sich erfrischen möchte: Am Poelvenn gibt es ein Naturbad.

Die Route führt zum Herscheler Weg. Dort verlief einst die Nordkanal-Trasse, die Napoleon Bonaparte für den Niederrhein entwarf: Der nie vollendete „grand canal du nord“ war von Neuss über den Kreis Viersen bis nach Nederweert geplant. Bei der Flootsmühle biegt die Route links ab. Es geht auf der Niederrheinroute Nr. 99 auf einer ehemaligen Römerstraße durch den Kiefern- und Mischwald weiter nach Norden bis zur „Blauen Lagune“. Der Erlebnispark lockt mit Strandbad, Wasserski und Hochseilgarten.

Dem Scharenbergweg und der Harzbecker Straße folgend erreichen die Radler Grefrath. An der Niers entlang lohnt ein Besuch der Abtei Mariendonk. Seit über 100 Jahren wird das Kloster von Benediktinerinnen geführt. Über den Grenzsteinweg fahren die Radler über die Feldwege an den Äckern rund um Ziegelheide. Auf dem Kempener Rundweg führt die Strecke in Richtung Süden nach Klixdorf und Mülhausen. Wer möchte, kann den Flugplatz Niershorst besuchen. Durch das Naturschutzgebiet „Burgbruch“ erreichen die Radfahrer nach rund 40 Kilometern den Bergerplatz in Grefrath. Über die Hohe Straße und Lobbericher Straße geht es auf den neuen BahnRadweg. Die ehemalige Bahntrasse der Rheinischen Eisenbahngesellschaft führt von Grefrath in Richtung Lobberich. Komfortabel geht es bei geringer Steigung über den Schlibecker Berg. Die Radler passieren Haus Milbeck, einen ehemaligen Herrensitz. Die Trasse kreuzt die Niedieckstraße, von wo es wieder in den Ortskern geht.


Radroute des Monats Mai 2013

Die Radroute des Monats Mai führt zu stillgelegten Mühlen an Nette und Niers. Start ist am Alten Rathaus in Lobberich, Marktstraße. Zunächst fahren die Radler durch den Ort entlang Hochstraße und An Sankt Sebastian. Sie erreichen auf der Niederrheinroute den Nettebruchsee. Die Route führt am See und an der Nelsenmühle vorbei. Die ehemalige Wassermühle an der Nette mahlte einst Mehl und stellte Öle her. Heute ist das Gebäude mit Rundbogenfenstern ein Wohnhaus.

Auf dem Nettetaler Rundweg passieren die Radfahrer den Breyeller See. Es geht nach Norden am Windmühlenbruch und an der ehemaligen Neumühle vorbei. Diese Nettemühle mahlte Korn. Sie war bis vor einigen Jahren in Betrieb. Derzeit bauen die Eigentümer sie zu einem Wohnhaus um. Die Strecke führt entlang des Ferkensbruchs. Ein Abstecher führt zur Lüthemühle. Sie ist heute Restaurant und Gasthaus. Die erste urkundliche Erwähnung der ehemaligen Korn- und Ölmühle reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück.

Die Strecke führt auf der 2-Länderroute in Richtung Sassenfeld. Die Radfahrer passieren den Nabu-Naturschutzhof und erreichen Hombergen sowie die Krickenbecker Seen. Am Schloss Krickenbeck vorbei verläuft der Weg auf der Niederrheinroute Nr. 99 über Plankenheide bis zum Alten Nordkanal. Die nie fertiggestellte Handelsroute hatte einst Napoleon geplant. Dem Verlauf des Nordkanals folgend führt die Route zur Flootsmühle. Die Geschichte dieser ehemaligen Korn- und Ölmühle reicht bis ins 16. Jahrhundert. Heute wird sie als Wohnhaus genutzt. Das Gedenkkreuz im Vorgarten dient Kevelaer-Pilgern als Raststätte.

Der Weg führt durch die Nette-Niederung. Über kurze Abstecher sind die Kovermühle und die Nettemühle zu erreichen. Beide Mühlen an der Grenze des Kreises Kleve zum Kreis Viersen dienen heute dem Wohnen. Die Kovermühle aus dem 14. Jahrhundert malte bis 1945 Getreide. Weiter geht es durch die Vorster Heide. Hier stand einst die Vorster Mühle. Die Radler erreichen den ehemaligen Standort der Getreidemühle über einen Abstecher auf den Vorster Mühlenweg.

Der Weg führt an die an der Niers gelegene Neersdommer Mühle in der Nähe der Abtei Mariendonk in Grefrath. Diese Mühle mit ihrem Ursprung im 14. Jahrhundert konnte mit vier Mahlwerken rund um die Uhr betrieben werden. 1942 wurde der Betrieb eingestellt. Entlang der Niers-Niederung führt der Weg auf der Niederrheinroute an der Langendonker Mühle vorbei. Die ehemalige Getreide- und Ölmühle mahlte eine Zeit lang auch Tabakblätter.

Die Radler passieren auf der weiteren Route das Niederrheinische Freilichtmuseum des Kreises Viersen. In dem Volkskundemuseum wird das niederrheinische Leben vergangener Zeit dargestellt. Ein Stopp lohnt. Durch den Ortskern von Grefrath und über den neuen Abschnitt des BahnRadwegs Kreis Viersen von Grefrath nach Kaldenkirchen erreichen die Radler nach 36 Kilometern wieder das Alte Rathaus in Lobberich.


Radroute des Monats Oktober 2015: Auf den Spuren der Römer

Julius Caesar kam 55 v. Chr. an den Niederrhein, der daraufhin Herrschaftsgebiet der Römer wurde. Startpunkt der Radtour ist das alte Rathaus auf der Marktstraße in Lobberich. Durch den Ortskern geht es zunächst auf der Hochstraße Richtung Norden zum Knotenpunkt (KP) 87. Vorbei an der Pfarrkirche St. Sebastian führt die Tour zu KP 1. Entlang Ferkensbruch und De Wittsee erreichen die Radfahrer KP 12. Weiter geht es auf der ehemaligen Bahntrasse zum KP 63.

Auf dem Weg zu KP 67 führt die Route auf einer einstigen Römerstraße vorbei an Burg Bocholt. Die Burg mit angegliedertem Kaiserturm diente einst dem Schutz dieser naheliegenden Straße. Im weiteren Verlauf passieren die Radfahrer Dornbusch und erreichen den KP 18. Dornbusch lag einst auf der Römerstraße von Roermond nach Krefeld. Die Bastionstraße hieß bis 1896 noch Heerstraße. Weiter geht es durch die hügeligen Süchtelner Höhen zum KP 96 in Viersen-Süchteln. Süchteln liegt an der strategisch wichtigen Kreuzung zweier römischer Straßen. Auf diesen Straßen marschierten einst die römischen Heere. In friedlichen Zeiten zog der römische Kaufmann seines Weges daher, um Handel zu betreiben. Die von Süden nach Norden verlaufende römische Reichsstraße bildet heute den Verlauf der Düsseldorfer Straße und der Hochstraße.

Im weiteren Verlauf folgen die Radler der Tour durch den Ortskern über den KP 35 zum KP 2. Ab hier verlässt die Tour das Knotenpunktnetz, um Richtung Norden der ehemaligen Römerstraße zu folgen, die Viersen mit Straelen verband. In Grefrath erreichen die Radler wieder das Knotenpunktnetz und fahren Richtung Osten in den Ortskern von Grefrath, bis sie den KP 55 erreichen. Weiter geht es zu KP 82, vorbei am Niederrheinischen Freilichtmuseum. Hier lohnt ein Abstecher, da im Volkskundemuseum vor historischer Kulisse das Leben und Arbeiten am Niederrhein in vorindustrieller Zeit dargestellt wird.

Am KP 82 angelangt, folgt die Route Richtung Norden zu KP 44. Hier passieren die Radler das Landschaftsschutzgebiet Vorster Heide und erreichen entlang des Glabbacher Grabens KP 45. Weiter geht es Richtung Süden zu KP 63. Im Verlauf der Route überqueren die Radler erneut die ehemalige Römerstraße und passieren die Stammenmühle aus dem 19. Jahrhundert in Nettetal-Hinsbeck. Durch Oirlich hinweg verläuft die Tour vorbei an denkmalgeschützten Hofanlagen sowie an der im neugotischen Stil errichten Kapelle des Stegerhofes. Nachdem KP 63 erreicht wurde, fahren die Radler nur einige Hundert Meter weiter in Richtung Süden (in Richtung KP 67), um dann an der Straße "Bocholt" rechts abzubiegen, um nach Lobberich zu gelangen. Über die Brücke hinweg folgen die Radler der Hagelkreuzstraße und dem Bocholter Weg, bis sie wieder den Ausgangspunkt an der Marktstraße in Lobberich erreichen.

Die Knotenpunkte zum Nachradeln

87 -> 1 -> 12 -> 63 -> 67 -> 18 -> 96 -> 35 -> 2 -> Düsseldorfer Straße als ehem. Römerstraße -> 55 -> 82 -> 44 -> 45 -> 63 -> in Richtung 67 mit vorherigem Abzweig an der Bocholter Straße nach Lobberich


Alle Routenvorschläge sowie kostenlose Übersichtskarten stehen  beim Kreis Viersen im Internet zum Download zur Verfügung.


Grenzwald (40 km)

Die Tour startet auf dem Parkplatz am Doerkesplatz.
Sie verläuft zu großen Teilen auf unbefestigten Wegen und führt in den Grenzwald.

Vom Knotenpunkt (KP) 87. geht es an der Kirche vorbei und vor dem Krankenhaus die 2. mögliche Ausfahrt aus dem Knochen nehmen. Der Straße Sassenfeld am Ferkensbruch zum KP 1 in Sassenfeld. Die Radler passieren die Lüthemühle, deren Geschichte sich bis ins Jahr 1380 verfolgen lässt. Heute befindet sich hier ein Restaurant sowie ein Reiterhof. Über die Lindenallee geht es zum KP 14 in Breyell. Die Tour verläuft auf Wirtschaftswegen vorbei an Feldern Richtung KP 62. An der katholischen Kirche St. Clemens in Kaldenkirchen fahren die Teilnehmer links und folgen der Beschilderung zum KP 60. Auf dem weiteren Weg lohnt ein Besuch der Sequoiafarm. Auf dem 3,5 Hektar großen Gelände findet man neben drei Mammutbaum-Arten auch zahlreiche seltene Gehölzarten. Die Mammutbäume können bis zu 3.800 Jahre alt werden und eine Stammhöhe von 100 Metern beziehungsweise einen Stammdurchmesser von zwölf Metern erreichen. Auf unbefestigten Wegen geht es durch das etwa 17 Quadratkilometer große Landschaftsschutzgebiet Grenzwald. Es ist geprägt von einer abwechslungsreichen Landschaft mit Eichen- und Kiefernwäldern sowie Bruch- und Heidelandschaften. Biotope bilden Rückzugsorte für seltene Pflanzen aber auch für seltene Libellen- oder Schmetterlingsarten. Im südlichen Teil wurde früher Torf abgebaut. Des Weiteren wurde Flachs angebaut und sogenannte Kuhlen zum Verrotten gegraben. In diesen ehemaligen Flachskuhlen haben sich viele Pflanzenarten, darunter Sonnentau und Schnabelried, verbreitet. Hier befindet sich inzwischen einer der größten Moorfroschbestände in Nordrhein-Westfalen. Vom KP 60 geht es für die Radler entlang einer ehemaligen Römerstraße auf unbefestigten Wegen zum KP 32. Im weiteren Verlauf führt die Tour vorbei am Natur- und Tierpark Brüggen, der von Familien gerne besucht wird. Die Teilnehmer erreichen KP 59 in Genholt und folgen der Route Richtung Süden zum KP 27 in Brüggen. Hier lädt der historische Ortskern zu einem Besuch ein. Es geht weiter zum KP 90. Auf dem Weg zum KP 28 durchqueren die Radler den Ortsteil Born und passieren die katholische Pfarrkirche St. Peter in Born. Die einschiffige Kapelle wurde erstmals im Jahr 1136 urkundlich erwähnt und beherbergt einen Taufstein aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Vom KP 28 verläuft die Tour durch Haverslohe zum KP 9 in das rund 500 Hektar große Landschaftsschutzgebiet Happelter Heide. Es besteht aus unterschiedlichen Wald-, Acker- und Grünlandflächen und bietet unter anderem einen Lebensraum für Fledermäuse. Über den KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath geht es für die Teilnehmer zum KP 37 in Viersen-Boisheim. Die Tour verläuft auf ruhigen Wirtschaftswegen und die Radler erreichen den KP 67 in Dyck. Sie fahren Richtung Westen in das Flothend und entlang des Nettetbruchsees zum KP 13. Heute befindet sich hier ein Naturerlebnisgebiet. Es geht zurück Richtung Lobberich. Auf dem Weg zum KP 87 geht es vorbei an der katholischen Kirche St. Sebastian mit ihren imposanten Doppeltürmen. Über die Steegerstraße erreichen die Radler nach rund 40 Kilometern den Ausgangspunkt der Tour am Doerkesplatz in Nettetal-Lobberich. In der Innenstadt befinden sich Café und Eisdielen, die zum Verweilen einladen.

Die Knotenpunkte zum Nachradeln:

Parkplatz Doerkesplatz - 87 – 1 – 14 – Richtung 62 – 60 – 32 – 59 – 27 – 90 – 28 – 9 – 65 – 37 – 67 – 13 – 87 – Parkplatz Doerkesplatz


Viersener "Berge" - Süchtelner Höhen (38 km)

Die Radelnden fahren vom Knotenpunkt (KP) 87 (am "Stern") auf dem Weg zum KP 13 an der katholischen Pfarrkirche St. Sebastian aus dem 19. Jahrhundert entlang. Sie wurde im neuromanischen Stil erbaut und beeindruckt mit Ihren 63 Meter hohen Türmen.
Weiter geht es entlang des Sees Nettebruch im Naturerlebnisgebiet Windmühlenbruch / Nettebruch zum KP 67 in Dyck.
Auf dem Weg zum KP 18 führt die Tour vorbei an der katholischen Pfarrkirche St. Maria Hilfe der Christen in Viersen-Dornbusch.
Weiter geht es Richtung Osten zum KP 96. Auf größtenteils unbefestigten Wegen erklimmen die Radfahrenden die Süchtelner Höhen im gleichnamigen Landschaftsschutzgebiet. Mit einer Höhe von rund 90 Metern sind diese die höchste Erhebung im Kreis Viersen. Als schnell erreichbarer Grünzug sind sie ein idealer Ort für einen Ausflug die Natur. Nach dieser Höhenetappe geht es bergab zum KP 96 in Viersen-Süchteln.
Hinter dem KP 35 durchqueren die Radelnden das Naturschutzgebiet Fritzbruch und erreichen KP 7.
Es geht auf zum Teil unbefestigten Wegen durch das Landschaftsschutzgebiet Niersniederung zum KP 58 an der Niers.
Die Route führt zum KP 34 an der Ruine der Burg Uda in Oedt. Die ehemalige Burganlage wurde erstmals im Jahr 1313 urkundlich erwähnt. Heute ist nur noch der Rundturm erhalten.
Die Radelnden fahren durch die Ortsmitte vorbei an der katholischen Kirche St. Vitus über den KP 33 hinweg und erreichen KP 4 in Kempen. Sie passieren Haus Steinfunder – ein ehemaliger Rittersitz aus dem Jahr 1360 – und erreichen KP 5 in Grefrath. Es geht entlang des Landschaftsschutzgebietes Schleck durch Felder Richtung Norden. Die Route führt durch das Naturschutzgebiet Grasheide und Mülhausener Benden und vorbei an der Langendonker Mühle über die Niers. Die ehemalige Korn- und Ölmühle stammt aus dem 14. Jahrhundert. Im Jahr 1930 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt. Im weiteren Verlauf führt die Route zum KP 82 am Eissportzentrum in Grefrath. Hier lohnt sich der Besuch des Niederrheinischen Freilichtmuseums, wo das Leben und Arbeiten am Niederrhein in vortechnisierter Zeit anschaulich dargestellt wird. Das Herzstück ist die Dorenburg, ein Wasserschloss, dessen Geschichte bis ins Jahr 1326 zurückgeht. Hier werden wechselnde Ausstellungen angeboten. Informationen finden Interessierte unter https://www.kreis-viersen.de/themen/freizeit/niederrheinisches-freilichtmuseum

Die Tour verläuft weiter Richtung Süden geht zum KP 55 im Ortszentrum von Grefrath. Dort laden Cafés und Eisdielen zum Verweilen ein. Es geht auf einer ehemaligen Bahntrasse leicht bergauf über den KP 63 zum KP 87 am "Stern" in Lobberich zurück.

Knotenpunkte: 87 – 13 – 67 – 18 – 96 – 35 – 7 – 58 – 34 – 33 – 4 - 5 – 82 – 55 – 63 – 87

Die Radtour war Radtour des Mnats Juni 2023 - Die Version hier hat einen geänderten Start- und Zielpunkt in Lobbericher Zentrum.
Unter www.kreis-viersen.de stehen kostenlos Übersichtskarten der Radrouten zum Download zur Verfügung.


„Wasser.Blicke“

Im Naturpark Schwalm-Nette können ausgewählte landschaftliche und kulturelle Schätze zum Thema Wasser auf den sogenannten „Wasser.Blicken“ entdeckt werden. Sie geben einen eindrucksvollen Überblick über die Vielseitigkeit der Wasserlandschaft im rund 435 Quadratkilometer großen Naturpark. Jeder „Wasser.Blick“ ist anhand einer Bodenplatte erkennbar. Weitere Informationen finden Interessierte unter https://www.npsn.de/wasser-blicke

Ausgangspunkt der 35 Kilometer langen Radtour ist der Knotenpunkt (KP) 13 in Lobberich an der Link Nelsenmühle. Es geht durch den Landschaftspark am See rund um den Link Windmühlenbruch. Der Rundkurs verläuft über den KP 1 in Link Sassenfeld zum KP 12 im Landschaftsschutzgebiet Netteniederung.

Hier lohnt ein Abstecher in westlicher Richtung über die ehemalige Bahntrasse zum „Wasser.Blick“ mit Aussicht auf den Link De Wittsee. Der große See nördlich der alten Bahntrasse bietet Möglichkeiten zum Segeln und Kanu fahren. Der kleine See im Süden steht unter Naturschutz und ist im Frühjahr ein Brutplatz für zahlreiche Wasservögel.

Vom KP 12 führt die Route Richtung Norden, vorbei am Link NABU-Naturschutzhof, der im Mai sein 40-jähriges Bestehen gefeiert hat und seit 1985 ehrenamtlich geführt wird. Spannende Themen rund um die Natur können hier von Jung und Alt entdeckt werden. Das Außengelände ist von 6 bis 21 Uhr zugänglich.

Es geht vorbei an Feldern und Höfen, bis die Radelnden KP 47 in Hombergen erreichen. Rund 500 Meter westlich der Route lädt ein weiterer „Wasser.Blick“ zu einem Abstecher ein. Vom Damm der Hinsbeck-Link Schloßallee aus bietet sich ein schöner Ausblick auf die beiden größten der vier Krickenbecker Seen – den Glabbacher- und den Hinsbecker Bruchsee. Die Schilfgürtel an den Wasserflächen werden von vielen Vogelarten als ständiger Lebensraum, Rastplatz oder Winterquartier angenommen.

Es geht zurück – vorbei an der Hinsbeck-Link Biologischen Station Krickenbecker Seen – zum KP 47.

Auf dem Weg zum KP 21 lohnt ein Abstecher zu Fuß zum Aussichtsturm Taubenberg inmitten des Waldgebietes Hinsbecker Heide. Der knapp 29 Meter hohe Turm gehört ebenfalls zu den „Wasser.Blicken“ und bietet eine Aussicht auf die Krickenbecker Seenlandschaft und den Niederrhein. Am KP 21 folgen die Radfahrenden der Beschilderung Richtung Wachtendonk.

Auf dem Weg zum KP 52 im Kreis Kleve führt die Route vorbei an dem Gewässer an der Flootsmühle, einer ehemaligen Wassermühle und einem weiteren „Wasser.Blick“. Der Teich dient vielen Vogelarten als Rückzugsraum und ist ein Laichgewässer für Frösche, Molche und andere Amphibien.

Es geht zurück in den Kreis Viersen, wo die Radfahrenden den KP 2 erreichen. Die Tour führt auf zum Teil unbefestigten Wegen durch das Landschaftsschutzgebiet Venloer Heide zum KP 6 und weiter zum KP 3 in Leuth. Hier folgen die Radelnden der Route Richtung KP 12 und fahren entlang der Landschaftsschutzgebiete Netteniederung und Hinsbecker Höhen zum Link De Wittsee und weiter bis zur Abzweigung an der ehemaligen Bahntrasse. Von dort führt die Route in Richtung der Beschilderung zum KP 61.

Weiter zum KP 62 erreichen die Radfahrenden das Zentrum von Kaldenkirchen. Cafés und Eisdielen laden hier zum Verweilen ein.

Der Rundkurs verläuft auf ruhigen Wirtschaftswegen zum KP 14 in Breyell. Die Radfahrenden passieren in der Ortsmitte den Lambertiturm. Der ehemalige Kirchturm ist das älteste Bauwerk Breyells und städtebaulicher Mittelpunkt des Ortes. Nach vorheriger Anmeldung kann der Turm besichtigt werden. Brautpaare können sich hier das Ja-Wort geben. Anschließend geht es durch die Mühlenbachaue zum KP 50 im Ortsteil Schaag.

Im weiteren Verlauf passieren die Radelnden den Link Nettebruch und erreichen den KP 13 und die Teilnehmenden erreichen nach rund 35 Kilometern den Ausgangspunkt der Route.

Die Knotenpunkte zum Nachradeln: 13 – 1 – 12 – 47 – 21 – Kreis Kleve: 52 – Kreis Viersen: 2 – 6 – 3 – Richtung 12 – Abzweig ehemalige Bahntrasse Richtung 61 – 62 – 14 – 89 - 50 - 13.

Die Radtour war Radtour des Monats Juni 2025 - Die Version hier hat einen geänderten Start- und Zielpunkt an der Nelsenmühle
Unter www.kreis-viersen.de stehen kostenlos Übersichtskarten der Radrouten zum Download zur Verfügung.


"Niers und Krickenbecker Seen"

50 km/3,5 Stunden - Radtour bei Komoot. Bei Einstieg am Bahnradweg im Link Sassenfeld ist der in der Tour beschriebene Start- und Endpunkt "Straelen" ein willkommener Zwischenstopp zur Einkehr. Komoot verlangt eine Anmeldung für Details. Ein Test der Strecke findet sich frei bei der Rheinischen Post vom 4.6.2026: "Da steht ein Pferd in der Niers"