Lobberich - Stadt oder Dorf?
Eine Studie von Max Heckmann, Bürgermeister. 1902.
Druck von Ed. Peters, Lobberich.

1902 verfasste Max Heckmann, Bürgermeister von Lobberich eine Streitschrift, in der er für Stadtrechte für Lobberich warb:
Bereits im Sommer 1881 wurde, wie ich aus den Acten ersehen habe, von ein em nicht unbedeutenden Theil der Gemeinde - Eingesessenen und des Gemeinderathes unterstützt, von mein em Vorgänger, dem jetzigen Bürgermeister von Altenessen, Herrn Stankeit, der Versuch unternommen, der Landgemeinde Lobberich die Städte-Verfassung zu verschaffen.
ToDo:
Die Gründ e, welche meinen Herrn Vorgänger h ierzu veranlassten, sind h eute na ch 2 1 Jah ren im Princi p noch diesel ben, ja sie h aben sich im Laufe d ieser Zei t noch er \veitert u nd yertieft. Es l i egt hi erin der Beweis, von welch richtigen Vo rnussetzungen d ie Vertreter des G ed ankens d ama ls ausgegA ngen sind . Di e im letzten Augenblick, d. h. kurz v or d er Ent sch eidun g dieser f ür die Entwickelun g Lobberich s so hervor ragen d wi chtigen Frage einsetzende Opposition brachte das Proje k t zu Falle. E$ soll nieht m eine A ufgabe sein, zu untersuchen, ob die Opposition d arn nls Yon rich tigen Voraussetz ungen ausge gan gen ist n ncl ob der scl1 were Vorw urf richtig war, den sie der Ver waltu n g· maeh te, es sei d as l ändlich e Besitzth um zu G un sten d er Ortsein gesessenen in lmY erh ältnissrn ässiger Höhe steu erlich h er::rngezogen wor den , und es lasse sich daraus di A begrli nd ete Beforchtn n g h erleiten, d a ss diese Bevorz ugung d er Stadt vor dem Lan de bei Einfö_h rung der Städte-Ver fassun g in Perma nenz erkl ärt werden ,y ürd e. .Jedenfalls ist ein e dera r tige Befürchtu ng nunmehr gänz lich a usgeschl ossen , n achdem d as Oommun al-Abga bengesetz YOm 14. Juli 1893 das Verh iiltniss der Belastun g der em zelnen Steuerarten zu einan d er genau festgelegt hat, uod eine 3 1 I· BevorzubtJ'nn bo· einzelner Steuerpfüch tL2:en, sowie einzelner Steuet objek te ungesetzlich un d daher un mögli ch geword en ist. Nach § 54 dieses G-esetzes sind Grund-, Gebiiucl e-, u n d Gevverbeste uer mind estens eben so hoch und höch stens um d ie Hälfte höh er, wie die Ein kom mensteuer, im übrigen un tel' sich na ch gleichen Sätzen z u bcl Rsten . Es wird al so n iem als meh r vorkommen kön n en, dass z. B. die G r un dsteuer sclülrfer l1 erangezoge11 wird, --w ie die Gebüude un d Gewerbe-Steuer. Das gilt für die städtische V erfassun g ebenso, wie f ür die länd liche. Bei Erh ebung d es Ortes Lobberich i n den Stand der Städte würde sich Rlso irgen d welche VerLindenrn g1 die d er Bevölkerung un angeneh m auffallen müsste, i n k einer vVeise v ollzieh en. Es w ürde alles beim alten b eibcn, und da infol ge de8sen kei ne grössercn A usgabcn entstehen kör; ncn , wird auc11 i n der Beme ssung des Steuerbedarfs k eine Aend ernng cin treteh. Die Vortheil e aber, die d er zuk ünftige Stadtbezirk Lob berich mit sei nen Li li erigen Sectionen geniessen ·wird, sind rn an n igfoclie. Zuu äcli st erh Lil t j ed e der 6 Scction en Sittardi Bocholt, Fl othend, Dyck , Ren nckoven un d Sassenfel cl gcm üss § 14 der StHd teordn u n g i h ren Vcrtreter im Stadtra th ; von ·welcher Be deut u ng cbs für d ie ei n zel n en Scctionen ist, bedarf keiner A useina ndersetzun g. Der Sti-1dtrath ist ferner mit \vesen tli ch erweiterten Rechten ausgei:-. t a t tet, wel che im G egensatz z u den betr. Rech ten der l änd l i cl1en Gemeinderüthe hier : kurz erörtert vrnrd en mögen : Di e L1 d t wählt sich i hren Bürgenrn:ister und ih re Bei geord n eten selbst. Di e Landgem eind e hat n u r ein Vor sc:l1lagsrecht d em K reis:rnsscl1u ss gegen ü ber, a n welches sich dieser nich t zu bi nd en bra ucht. Die Stadtverord neten-Sitz bei Landgemein den im mer n ur gel egen tlich der tenni nm;issige n Neuwa h len. Die Stadtverord n eten bescl il icssen scllistän dig ü her d a s I1echt zur Thoilnalunc;; an den \i\T ald en z ur Gemeind e Vertretun g ; s : e h a ben überhaupt völlige Sel bstver waltuu g ibrer Angelegenheiten i n allen Fällen, in d enen bei Land gem einden die Ausü bung der A uf sicht d urcl1 den K rcis ausscli uss verf as::u ngsgemäss ein zutreten hat . Dieses macht sich n amentlich bei der Verm ögensver waltung un d der Füh rung des Ha ush altes bemerk ba r. Die Stadt beschli esst eigenm ächtig über die Verwen d ung des Gemeind evermögens ; bei Lan dgemei nd en ist zum Verk auf auch nur eines Quadratmeters Land die Geneh migung des Kreisausschusses erforderlich. Auch der Etat wird von der Stadt selbständig festgesetzt ; einer Revision d esselben durch die Aufsichtsbehörd e bedarf es nicht. Die Gemeinde-Hech nunoe--en werden von clt>r Stadtverord neten-Versammlung end- no--ültiOn" aboh--enommen, und dem Hendanten Entlastung· ertheilt. Nicht zu unterschätz en 1leibt e:::;: (lass d ie S t a d t Lobberich in viel nach dr ücklich erer Weise im l)r eistag durch i h re Abv eorclncten vertreten sein wird, \Vic ' bislt or . Ucbm· die V ertli eilnng der K rei stags-Abgeordneten, wie sie nach Ver- leihung d er tüdt e-Ordnung an Loh beri ch eintreten w ürd e1 vergl. m1chfolgende Z usa mmen stelln ng : Kreistag des Kreises Kempen. 25 000 Seelen 25 Abgeordnete 14 mal 5000 70 000 14 )l Im Kreis 95000 " Seelen 39 Kreistagsabgeor:lnete . A. Wahlverband der Städte : ungen sind öffen tl ich, wen n nicl_i t übet· einen Gegen stan d in D ülk en 9 594 4 Abgeurd nete geli eimer Sitzung verhan delt we1:·clen soll. Den Bürgern ist folglich eine passi ve Theil nah me a n den Sitzungen gestattet. Di e d urch A bgang nothwenclig geword ene Ergänz un g der K aldenkirchen Kem pen Süchteln 3812 6 319 8 499 2 . . 3 ,, 3 Stad tvcrord neten- Versarn ml ung find et statt, w enn die Stad t Lobberich 7 7 84 3 " verordneten ode r der Bürgermeister es fü r 11öthig . l1alten ; 4 zu übertragen = 36 008 5 15 " " übertragen - - .16 008 Seelen = 15 Abg. B. Wahlverband der [rnndgernei nden. Arnern St. Anton 1665 St. G eorg 628 )l 75-J: Boi shei rn 1727 Brach t 2 5 1?.> Breyell 6919 r:s i st dah er uncrti ndli r.h, wa rn m Lub beri ch welch es ti u sscrl ich u m1 ürncrlich die Merkm al e eines sfadtis··lien G emei nwesens und, wofüL' es den Bew ei s geliefol't li at, (len g:osund en Trieb einer stetigen Ent wickelung in sich trägt, 111 j en en Vorthoilon nich t th ci l nehm on sol l. A l s Merkm al e C'ines städtisch en Gemei n wosons mögen Erwä h nung find en : Di e zwei bl th ol isch en Kirci1en, (von denen n[1 m entlich d ie ne ue 1vegen ihrer Grösse bemerkenswerth ist. Sie h at ein e Brüggen Burgwaldni cl 1 lLfö5 J 1560 l ·i97 J 1ö22 Gnmd:flüch c von 950 Qna d rntmot er und 19000 cbrn. Luf traum ; sie umfasst ea. 3000 l\'lenschcn) ; das Bürgel'meisteramt, dar:; Amtsgericht, das Postamt II. K l asse m it To!egra.ph - und Tel e phonanl age, das Notariat, die höhern Kna ben schule (bis einsch l. Dülken 3852 Grefrath 4 342 1877 Untertertia), die Volhsch nlcn in 2 Sy:stemen mit zusam men 23 Klassen, die Eisenbahnstation, Gas- und \Vasserwerk und Kan alisati on, d a s Gefän gni ss u . a. St. Hubert Hüls 1965 6 192 1475 Da z u kommt der durchaus städtische Charakter der Baulich keiten. D<rn B ü rg.enn eisteramt i t in -± B üre:rns ei nget h ei l t E s . Kirspelw ald niel 1890 Oedt 3712 Schmalbroich 1527 zerfall t i u : 1. em Büroau fri.r rlie a l lgem eine Venv altrmg u nd die Steuern , Vorst 4 440 58 646 = 14 " 94 654 erun gsw esen, 4. ein Baub ü rea u. D 1 s Perrnmd besteh t a ns ei ern Bü.1·gerrneister nebst 3 C. Wahlverband der ßross:grundbesitzer -1O--,,- Beigeorcl n eten 1 3 Gemeindesecretären , 1 Poliz eicommissar, 1m ganzen 39 " Die Stadt v erm ag ein Bü rger -Recht und ein Ehren bürger-Re cht zu verleihen, und setzt den zur Erl angung des ersteren erforderlich en Betrag an Einkommen-, Grund- und Geb.äudesteuer fest. Dieses sind einige der V orzüge, w elche die Städte Ordnung gegenüber der Landgemeind e - Ordn ung gewäh rt. Das Ausschlaggeb ende hierbei ist die bedeutend grössere Entwickelung s- und Bewegungsfreiheit auf Seiten der Stadt. 6 2 Polizeisergeanten, 2 Na ch tsch utzleuten, 1 Voll ziehungsbe a mten, 1 Gemeindebaumei ster, 1 Gemeinde-Empfanger: Der Bürgermeisterei-Bezirk nmfasi:;t 7784 Einwohnei· m 1044 \N ohn häus ern. Der h iesige Amtsgerich tsbezirk begreif t i n sich Jie Btil'gerrn oisterei en Lob berich, Breyell, Kald enki rclien, G l'et rath, HinsLeck und Leuth mit 26500 Seelen. Das Personal des A mtsgoricli ts bi lden l Ri chter, 1 Asscr:;sor a l s Hülf t-1rich ter, G erich tsschreiber, 1Ju stizanw ürtor al s Hülfsgorichtsschreiber, 1 Kanzlist, 1 G erichtsdiener, 1 Gefängnissaufseher. 7 ., , i.... ,. ·, I ' 4' \ • • . lt\ • fäe Gem eindewähl er-Liste en th itlt in Kln sse T : 2 Fabrik besitzer, Die Anz(]hl der bei dem Posta mt telephonisch vermittelten Gespräch e bet rug : in Klasse II: 5 Fabrik besitzer , ferner 8 Kauflo uto 5 Hent ner, 1900: 40072, 12 Acker er, 4 Bauu ntern elirn cr, 2 ßierbl'anerei besi tzer, 1 A rzt, 1 Pfarrnr, 5 Fabrikbea m te, 1 Holzl 1 ünc1ler1 1 1\Ietzgor, 2 Hotel besitzer, 1 Specorcih äm1lor, 1 Buch d ruck ereibesitzer , m Kl asse JI r : 2 Fa brikan ten, 207 Gcwor bctro i benfle, 116 Ackerer, 16 Hentner, 3 G eistliche, 2 Aet'z te, 8 1 Beamte 50 Fabrikan gestellte, 752 Fa bri k- un(l sonstige A rbeiter. Es enth ält somit die I. Kla sse 1901: 86 439. Die Zun ah m e d es Vcrkclirs ::1.uf der hiesigen Eisenbahn Station erh ell t aus der beifol genden Uebersicht. Statistische Angaben für d ie 1,·or 1881 liegende Zeit waren leider nicht mehr zu erla ngen. Station Lobberich. II. öO ---------- --- --+-- 1881 -- 1 1900 III. "„ 1230 "„ ---- -L -- Vorstehend e A ngaben sind d er Gemei nd ewähl erl iste vom 30. N overn be1· 1900 entnom men. Für den stets ·wachsen den Verkehr und (lie \T oran· schreitencle Entwickelung bietet auch clas hiesige Postamt einen deutlich en Beweis. A bgefcr ti gt c Personen 83090 83 362 .A bgeg;111gt n e Güte r Ton nen 1 G2'2 3826 Es betrugen die einfachen Brief sendungen 187R : 120528 Stück, im Ja hre 1880: J 83H2-! )) HJOO: ;)50 -146 190 l : ö66 17ö Die An zahl der Pa.cket e mi t nuc1 ohne \Ve r than gaü e betrug : 1876 : 19872 otück, 1880: 32 gg-1 ,, 1900: fö 7 i 7 1901: 76 468 Auf Posta nw eism1gen w urden ein - un"d ausgezah l t : 1876 : 370713 1Vl ark 1880 : 533598 rnoo: rno8-ns " 1901: 2106 813 " A n Telegrammen wurd en beförclort : 1876: 7GH, 1880: 2J37' rnoo: 7413 . 10 Die .Einwoli ncrza hl ist seit cl em Jahre 1860 von 3 373 auf 7804 gestiegen ; d as A uf kommen der taa tseinkommen stener von. 7 4i)-1 l\Ik . au± 52 078 1\ l k.; das Kom muna!steuer Detizit vo n 10176 Mk. auf 1126-11 l\I k ., und dementsprechend d ie Umlage von \J ö2ö Mk . auf 130-150 l\Ik . Die Zun ah m e deL' Bebauu n g liess f1ie Gebüude.steuer von 1849 lVIk. mf 10670 Mk. anwa ch sen , w d1rend die Grundsteuer v on 7 140 Mk, rmf :UHO ti el. Bei der Steuer anlagung d er Gebäudesteuer jm ,J c-dire 1880 w nrde Lo bberich als zur 4. .Servisklas e gehörjg cl t'. n Stüclten z ugetheilt und demgern iiss ei n ge::;c h ätz t. Die Gewer besteuer br aehte im Jahre 1860: lö30 Mark, 1880: 3130 ,, und im Jahre 1901 schon 17270 auf. " 11 Di e Verteilun g auf die einzelnen G ewerbcsteuer-K l af sen m der Zeit von 1860 bis 1901 war d ie folgen d e : 1860. Klasse A I A TI 5 B 76 c 30 D 12 E 4 F 1 2 H fi J fJ = 151. 1880. Klasse A I 2 A II 19 " " K --2- Ein grosser 'rl1eil land wirthschaf tlicher Besitzungen ist durch die fortsch reitend e Entwickelun g des gewerblichen Lebens i n Banplittz e urn g ewn n <lelt ·worden. Baul and wi rd o·ut bez ahl t die Zin sen des Verk aufswerthes eines Baue:rund- 0 ' u stückes übersteigen Lei weitem d en Ertrags·werth einer viel grösse ren AckerfL\ che. Di e Baul ust wird hierbei noch gan z besond.Br.s durch ei n grosses u n d weitverLrei tetes Netz breit er und sch öner Stra ssen angeregt, welche zum grössten Theil schon au sgeba ut und mit Gas und vVasser versehen sind, theils zu j eder Zeit n n cli dem sich gel tend ma chenden Be dürfniss a uf G run d c1es vorliegenden Bebauungsplanes offen gelegt -..v erden k ö n n en. Der Gasverbrauch beläuft sich zur Zeit im Jahresd urch schnitt auf 400 000 cbm, der Wa sserv erbra uch auf 100000 cbm. Die Gemeind e hat sich seit langen Jahren aller Zweige der Verwaltung mit Energie angenommen und sie selbständi g gef üh rt; d as bew eist der einwandfreie Zustand aller öff ent lichen Ei nrichtung en sowohl in der all gemeinen Verwaltun g, wie in Poli zei- und A rm en angelegenh eiten , das beweisen vor allen Dingen die fortw ühren d auf diesen Gebieten angeregten WO l. = 241 und zur Durclifo.h run g gebr ach ten Verbesserungen. Die Gemeindevertretung besteht ausschliesslich aus ge Klasse 2 bildeten nn d beso anenen M ün nern > die seh r wohl in der Lage IT 1 sind ' dem Vora nschrei ten des Ortes Lobberich unter.stützend ITT 11 IV 112 = fä6 + 280 steuerfr. Gewerbe := 406 Es liegt hierin der delitli ch e Bev,reis> da ss nur der industrielle nnc1 ka uf männi sch e Ch arakter d es Ortes Lobberi ch ih m zu sein em gegen wärti gen Wohlstand verh olf en h at, eine Thatsach e, die im Uebrigen ali.ch clmch ein e Gegenü ber stellung· der Gemeinde-Ein nah m en in den letzten vier z ig JalJrenL klar beleuch tet wird, diese Einnah men betrugen : 1860: 900 l\f ark, 1881: 16971 " 1900: 26 7:19 zu folgen. Au s den \'Orstehcnden ku rzen Ausführungen ergiebt sich mit Nothwencl igk ei t zweierl ei : Ein mal, dass der Ort Lobberich fltr die Erlangun g der Städte-Verfa ssu n g reif ist, sodann , dass> fal l s die län c1li ch en Sectionen in d en Bezirk der Stadtgemeind e Lo bberich mit ei nbezogen we rden , wi e es beabsichti gt wi rd , Yon einer un gleich en Vcrtheil un g der Vorthei le zwischen Stadt und Land, oder gar \'On einem Ueberwiegen des Nachtheil es auf irgend einer Seite keine R ede m eh r sein kan n. Ieh bin gerne bereit, n a ch d ieser Rich tun g h in weiteren A uf schl uss zu g eben und stell e mich allen in dieses Gebiet einschl agenden Anfragen bereitw.illigst zur Verf ügung. " 13 12 Nicht verfehlen will ich, bei dieser Gelegenheit d er segens reich en Arbeit meines IIerrn ArntsYorgHngers, d es Bürger meist ers Bender anerken nend zu gedenken. Es ist nicht zum vrnnigsten sein Verdi enst, dass der Ort Lobberi ch sich nach jeder Richtun g hin in so her voragend günstiger Ver fassun g befindet. Er h at es verstanden, sich das Entgegen kommen des Gemei nderaths und das Eingeh en dessel ben auf seine weittragenden Pl äne in geschicktester Vveise zu sichern , so dass ich die angenehme Ueherraschn ng, welch er ich mi ch bei der Uebernahrne der Verwaltirng hierselbst erfreuen d urf te, neben der verstän<l ni ssvollen Mi twi rkung der Gemei ndever tretun g ganz besond ers ihm zu dan ken habe.